Leitfaden zum Demonstrator
Stellenstruktur — digitalisieren statt nachbesetzen
Leverkusen muss seinen Stellenplan konsolidieren — ASCEND liefert dafür die datenbasierte Grundlage: welche Stellen bei Renteneintritt nicht wiederbesetzt werden müssen, weil ihre Aufgabe bis dahin digitalisiert ist. Kein Personalabbau, nur natürliche Fluktuation.
Der Hebel ist doppelt: Bei rund 500 heute unbesetzten Stellen (Fachkräftemangel) heißt Steuerung nicht „kürzen", sondern digitalisieren statt nachbesetzen — und jede nicht wiederbesetzte Stelle entlastet den Haushalt in jedem Folgejahr erneut (kumulative Wirkung).
So ist der Demonstrator aufgebaut
Vier Sichten, eine Datenbasis — durchgängig konsistent vernetzt.
Kumulativer ROI, Einsparkurve, haushaltswirksame Konsolidierung.
Register aller 3.904 Stellen, Fluktuations-/Renteneintrittsprognose, Digitalisierungs-Roadmap je Amt.
Einzel-Stellensicht: keine Kündigungen, klarer Qualifizierungspfad, volle Transparenz.
Prüfsichere Konsolidierungs-Nachweiskette (Roadmap → Stelle → Einsparung).
Was Sie im Demonstrator steuern können
- ▸Zwischen den Rollen wechseln (Kämmerei, Personal, Beschäftigte, Nachweis).
- ▸Das Stellenregister nach Amt, Entgeltgruppe und Automatisierbarkeit durchsehen.
- ▸Die Fluktuations-/Renteneintrittskurve bis 2038 nachvollziehen.
- ▸Die kumulative ROI-Kurve und die Nachweiskette je Fachbereich prüfen.
Datengrundlage — was echt ist, was Modell ist
Stellenplan der Stadt Leverkusen — 3.904 Beschäftigte (Stand 2024); Verteilung auf 20 Ämter/Produktbereiche, modelliert auf Basis öffentlich verfügbarer Daten.
Altersstruktur/Renteneintritte, Vollkostensätze je Entgelt-/Besoldungsgruppe, Automatisierungsgrade und Digitalisierungs-Roadmap.
Die Vollversion — mit Ihrem echten Personalbestand
| Demonstrator | Vollversion | |
|---|---|---|
| Stellen | echter Stellenplan (Aggregat) | Ihr echtes Stellen-/Personalverzeichnis |
| Altersstruktur | modelliert | reale Renteneintritte je Stelle und Jahr |
| Kosten | Vollkostensätze (Modell) | tatsächliche Personalkosten je Stelle |
| Prognose | statisch | validierte 12-Monats-Trajektorie + 12-Jahres-HSK-Pfad |
Verarbeitet werden ausschließlich anonymisierte Strukturdaten — lesender Zugriff, kein Schreibzugriff.
Das Kernstück
Die Trajektorie: 24 Monate Analyse → validierte 12-Monats-Prognose
In der Vollversion lernt ASCEND aus 24 Monaten tatsächlicher Personalkosten- und Strukturdaten. Daraus entstehen zwei zusammenhängende Ebenen:
- ▸Operativ — validierte 12-Monats-Prognose: belastbare Vorschau auf Personalbudget, Renteneintritte und freiwerdende Stellen. Validiert per Backtesting — die letzten Monate werden „blind" vorhergesagt und mit dem Ist verglichen; die Treffergenauigkeit ist belegt.
- ▸Strategisch — 12-Jahres-Konsolidierungspfad bis 2038 (HSK-Laufzeit): welche Stellen bei Renteneintritt nicht wiederbesetzt werden können und wie sich die Einsparungen kumulativ aufbauen.
- ▸Zwei Empfänger, eine Datenbasis: die Kämmerei erhält eine belastbare Personalkostenlinie, das Personalamt eine jahrgenaue Nachbesetzungs- und Digitalisierungs-Roadmap.
Prinzip
- ▸Kein Personalabbau — nur natürliche Fluktuation; nicht wiederbesetzt wird eine Stelle nur, wenn ihre Aufgabe bis dahin digitalisiert ist.
- ▸ASCEND analysiert auf der META-Ebene und greift lesend auf anonymisierte Strukturdaten zu — kein Eingriff in die Fachverfahren.
- ▸Leverkusen steht im Haushaltssicherungskonzept (12 Jahre bis 2038, Ratsbeschluss 13.07.2026, zur Genehmigung bei der Bezirksregierung Köln) — der Nachweis der Einsparungen ist Pflicht, nicht Kür.